Erst nach drei Buchstabden trennen, wenn Brower es unterstützt -->

Welche Kosten entstehen beim Wohnungsverkauf?

Einfach den festgesetzten Verkaufspreis der Wohnung ausgezahlt bekommen und den gesamten Betrag sein Eigen nennen: das wäre wohl das Wunschszenario bei einem Wohnungsverkauf. Doch leider kommen nicht nur auf den Käufer, sondern auch auf den Verkäufer der Wohnung zahlreiche Nebenkosten hinzu. Über die einzelnen Posten sollten sich Wohnungsverkäufer im Vorfeld im Klaren sein. Wir erklären Ihnen, welche zusätzlichen Kosten für Sie anfallen können, wenn Sie Ihre Wohnung verkaufen.

01. Provision – wie hoch kann sie ausfallen und wer zahlt?

Was kostet eigentlich ein Makler? Verkaufen Sie Ihre Wohnung über einen Makler, berechnet dieser bei erfolgreichem Verkauf eine Provision, auch Courtage genannt. In Deutschland beträgt die Maklerprovision beziehungsweise Maklercourtage derzeit je nach Region zwischen rund drei und mehr als sieben Prozent des finalen Verkaufspreises (inklusive Umsatzsteuer). Die Höhe des Maklerhonorars ist allerdings nicht gesetzlich festgelegt – es kann sich lohnen, über die Höhe der Kosten zu verhandeln. Wer die Provision zahlen muss, ist seit einiger Zeit allerdings sehr wohl festgelegt. Sind es Sie als Verkäufer oder ist es der Käufer? Die Art der Aufteilung der Maklerkosten schreibt seit dem 23. Dezember 2020 ein Gesetz der Bundesregierung verbindlich vor: das „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“. Dieses greift, wenn es sich um einen Verkauf der zu wohnzwecken dienenden Wohnung (oder des Einfamilienhauses) an eine Privatperson handelt. Laut diesem Gesetz hat derjenige mindestens die Hälfte der vereinbarten Maklerkosten zu tragen, der den Makler beauftragt. Da dies in der Regel der Verkäufer ist, fällt ihm die Zahlung von mindestens 50 Prozent der Provision zu. Verkaufen Sie Ihre Eigentumswohnung über deinimmokäufer, sparen Sie sich die Maklerprovision.

02. Wertgutachten – wieviel kostet eine realistische Einschätzung des Verkaufswertes?

Ganz klar: aus Ihrem Wohnungsverkauf möchten Sie den höchstmöglichen finanziellen Gewinn herausholen. Dennoch ist es selbstverständlich nicht empfehlenswert, den Kaufpreis für Ihre Wohnung auf einem übertrieben hohen Niveau anzusetzen – schlimmstenfalls schließen Sie so einen großen Kreis an Interessenten von vornherein aus: alle Kaufinteressierten, die nach Immobilien bis zu einer gewissen finanziellen Grenze suchen. Diesen wird Ihr Objekt womöglich gar nicht erst angezeigt, selbst wenn Sie bei einem erfolgreichen Besichtigungstermin zu Preisverhandlungen bereit wären. Besser ist es, den realistischen Preis seiner Wohnung zu kennen. So verhindern Sie übrigens auch, Ihre Immobilie unwissentlich unter Wert zu verkaufen.

Wollen Sie den aktuellen Verkehrswert Ihrer Wohnung bestimmen lassen, können Sie diesen über ein Immobilienwertgutachten in Erfahrung bringen. Dazu beauftragen Sie einen Immobiliengutachter. Es gibt solche, die frei arbeiten, Gutachter, die öffentlich bestellt und vereidigt sind sowie staatlich anerkannte Immobiliengutachter. Welchen Rang und damit welche Qualifikationen Sie für Ihr Gutachten benötigen, hängt von der Situation ab, in der Sie Ihre Wohnung verkaufen wollen – ob das Dokument beispielsweise vor Gericht Bestand haben muss. Verkäufern, die ihre Wohnung privat veräußern, dient es allerdings in der Regel schlicht einer realistischen Preiseinschätzung.

Wieviel ein Wertgutachten kostet? Üblicherweise müssen Sie mit einem höheren drei- oder einem moderaten vierstelligen Betrag rechnen. Wir bei deinimmokäufer haben einen sehr detaillierten Überblick über den Immobilienmarkt in Deutschland und machen Ihnen gern ein unverbindliches, faires und kostenloses Preisangebot für Ihre Eigentumswohnung.

03. Energieausweis – wie hoch sind die Kosten für einen Energieausweis?

Immobilienverkäufer sind seit dem 1. Mai 2014 in den meisten Fällen dazu verpflichtet, Kaufinteressenten spätestens bei der Wohnungsbesichtigung einen Energieausweis zu ihrer Immobilie vorzulegen. Je nach Beschaffenheit des Gebäudes muss entweder ein aktueller sogenannter Energiebedarfsausweis oder ein aktueller Energieverbrauchsausweis vorhanden sein. Ersterer wird auf Basis einer fachgerechten Analyse erstellt, anhand von Parametern wie etwa Heizungs- und Warmwasseraufbereitungsaktivitäten. Der Verbrauchsausweis hingegen fußt auf dem durchschnittlichen Energieverbrauch der letzten drei Jahre, in denen die Immobilie genutzt wurde, erfasst über die Heiz- und Nebenkostenabrechnungen. Welche Variante vorliegt, müssen Sie als Verkäufer bereits in einer möglichen Verkaufsanzeige Ihrer Wohnung angeben, überdies das Baujahr des Gebäudes, in dem sich die Wohneinheit befindet, die Art des Heizungsenergieträgers, den Energiekennwert sowie die Energieeffizienzklasse. „Aktuell“ bedeutet übrigens: der Energieausweis, auch Energiepass genannt, darf bis zu zehn Jahre alt sein. Dann verliert er seine Gültigkeit und es muss ein neuer beantragt werden. Besitzen Sie bereits einen Energieausweis für Ihre Immobilie, haben diese aber vor dessen Ablauf umfassend modernisiert oder umgebaut, müssen Sie einen neuen beantragen, weil sich die Energieverbrauchswerte dann in der Regel deutlich ändern. Üblicherweise wenden Sie sich für die Ausstellung eines Energieausweises an einen Energieberater oder einen Schornsteinfeger. Je nach Variante kostet der Energiepass zwischen 80 und 300 Euro. Gehören Sie einer Wohnungseigentümergemeinschaft an, gilt der Energieausweis für das gesamte Gebäude und die Kosten werden auf alle Mitglieder der Eigentümergemeinschaft aufgeteilt.

04. Vermarktungskosten – was müssen Sie investieren, um Ihre Wohnung zu vermitteln?

deinimmokäufer - Welche Kosten entstehen beim Verkauf einer Wohnung?

Egal, ob digital oder auf Papier: wenn Sie Ihre Wohnung privat verkaufen möchten, müssen Sie für gewöhnlich öffentlich auf Ihr Objekt aufmerksam machen. Je größer die Anzahl der Interessenten, desto mehr Zeit können oder müssen Sie investieren, um den passenden Käufer für Ihre Wohnung zu finden. Doch es geht nicht nur um Aufwand, sondern auch um Geld: Verkaufsanzeigen für Wohnungen zu schalten, etwa auf Online-Immobilienportalen oder in Zeitungen, bringt Kosten mit sich. Wie hoch diese sind, unterscheidet sich von Medium zu Medium. Auch zusätzliche Faktoren wie die Verbreitung der Anzeige, die Länge und die Gestaltung (Farbe, Größe) spielen eine Rolle und wirken sich auf Ihre finanziellen Ausgaben aus.

Ein weiterer Kostenfaktor ist die Beschaffung die für den Verkauf Ihrer Immobilie notwendigen Objektunterlagen. Finanzierenden Banken benötigen für ein Finanzierungsangebot eine Vielzahl an Objektunterlagen, wie beispielsweise eine aktuelle Flurkarte, einen Grundbuchauszug, welcher nicht älter als drei Monate ist oder bemaßte Grundrisse der Immobilie. Diese Dokumente zu beschaffen, ist in der Regel ebenfalls mit einem nicht unerheblichen Kosten- und Zeitaufwand verbunden. Welche Unterlagen für den erfolgreichen Verkauf benötigt werden und wo Sie diese erhalten, verraten wir Ihnen hier.

Möchten Sie sich den Stress ersparen, der mit Wohnungsanzeigen, Besichtigungstourismus und Behördengängen einhergeht? Verkaufen Sie Ihre Eigentumswohnung direkt und seriös an uns!

05. Notarkosten – was leistet der Notar und was steht auf seiner Rechnung?

Die wichtigste Frage: wer zahlt den Notar? Und damit gleich die gute Nachricht zuerst: in aller Regel kommt nicht der Verkäufer für den Großteil der Kosten eines Notars auf, sondern der Käufer. Diese gehören zu den üblichen Kaufnebenkosten und betragen als notarielles Honorar meist zwischen 1,5 und zwei Prozent des beurkundeten Kaufpreises, zu dem Sie Ihre Eigentumswohnung veräußert haben. Verkäufer werden in der Regel nur für Kosten herangezogen, welche mit einer Lastenfreistellung im Grundbuch einhergehen. Kosten für eine Nachgenehmigung trägt jene Partei, welche nicht am Beurkundungstermin teilnehmen kann. Und wofür fallen diese Kosten an? Sind Sie sich mit einem Käufer über Kaufpreis und Übernahmedatum einig geworden, lassen Sie einen schriftlichen Kaufvertrag aufsetzen, den der Notar bei einem gemeinsamen Termin mit beiden Parteien verliest und anschließend beurkundet. Die notarielle Beurkundung ist in Deutschland beim Immobilienverkauf verpflichtend. Im Anschluss veranlasst der Notar die Eintragung einer Auflassungsvormerkung, welche dem Käufer das Grundbuch „reserviert“. Bei Bedarf holt der Notar zudem eine Verwaltergenehmigung ein und kümmert sich ferner um die Löschung etwaiger im Grundbuch eingetragener Belastungen des Verkäufers, welche nicht vom Käufer übernommen werden sollen. Nach der Erfüllung aller Kaufpreisfälligkeitsvoraussetzung und erbrachtem Nachweis über die tatsächlich erfolgte Kaufpreiszahlung kümmert er sich zuletzt um die Eigentumsumschreibung im Grundbuch.

06. Löschung der Grundschuld – wie teuer ist diese wichtige Änderung im Grundbuch?

Kosten für die Löschung einer bestehenden Grundschuld bleiben Verkäufern nicht erspart. Die meist drei- bis vierstelligen Kosten für eine Grundschuldeliminierung – rund 0,2 Prozent des Grundschuldbetrags – müssen in der Regel die Immobilienverkäufer tragen. Wenn Sie Ihre Rechte und Pflichten an Ihrer Eigentumswohnung einsehen möchten, können Sie einen Grundbuchauszug bei einem Notariat Ihrer Wahl anfordern und die Eintragungen darin nachlesen. Die Beauftragung der Löschung einer Grundschuld an sich übernimmt meist das Notariat, welches ohnehin für die Beurkundung und den Vollzug des Kaufvertrags für die Veräußerung einer Eigentumswohnung verpflichtend eingesetzt werden muss.

07. Grunderwerbssteuer – wer zahlt welchen Betrag an das Finanzamt?

Die Grunderwerbsteuer zählt, wie auch die Kosten für das Honorar des Notars, zu den sogenannten Kaufnebenkosten bei dem Kauf einer Immobilie, welche – bis auf wenige Ausnahmen – grundsätzlich beim Wohnungskauf in Deutschland anfallen. Und wer zahlt die Grunderwerbssteuer beim Verkauf? Zuständig für die Bezahlung dieser Gebühren ist der Käufer – denn gemäß der Bezeichnung wird tatsächlich der Erwerb der Immobilie besteuert. Die Höhe der Grunderwerbsteuer ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und liegt derzeit zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises.

08. Vorfälligkeitsentschädigung – was gilt es zu beachten?

deinimmokäufer - Kosten beim Wohnungsverkauf

Haben Sie seinerzeit für den Kauf Ihrer Eigentumswohnung einen Kredit aufgenommen, welcher zum Zeitpunkt des Verkaufs noch valutiert, versetzt Sie der Verkauf in der Regel in die Lage, dieses Darlehen vor dessen offiziellem Ablauf zu kündigen. Machen Sie von dieser sogenannten Vorfälligkeit Gebrauch, müssen Sie in den meisten Fällen Zahlungen in Form einer Vorfälligkeitsentschädigung an Ihre Bank vornehmen. So lässt sich die Bank entgangene Zinseinnahmen für die nun verkürzte Vertragslaufzeit vergüten. Die Höhe der Entschädigung ist von Geldinstitut zu Geldinstitut unterschiedlich und hängt auch mit der Höhe des noch aktiven Darlehens zusammen. Informieren Sie sich daher noch vor dem Beginn Ihrer Verkaufsaktivitäten genau bei Ihrer finanzierenden Bank, zu welchen Konditionen eine frühzeitige Ablösung Ihres Darlehens möglich ist.

09. Spekulationssteuer – ein Thema für Ihren Steuerberater!

Verkaufen Sie zum Beispiel eine Wohnung, welche Sie nur eine kurze Zeit selbst bewohnt haben? Oder möchten Sie eine Kapitalanlage veräußern, deren Erwerb weniger als zehn Jahre zurückliegt? Dann sollten Sie sich mit Ihrem Steuerberater über die sogenannte Spekulationssteuer unterhalten. Die Spekulationssteuer wird alternativ auch „Einkommensteuer für private Veräußerungsgeschäfte“ genannt und kann unter Umständen zu einer sehr hohen finanziellen Belastungen führen.

10. Renovierungskosten – lohnt es sich, Ihre Wohnung vor dem Verkauf zu verschönern?

Die Antwort darauf, ob eine Renovierung vor dem Wohnungsverkauf angemessen ist, lässt sich nur individuell beantworten. Je besser und hochwertiger der Zustand Ihrer Immobilie ist, desto höher können Sie den Verkaufspreis ansetzen. Kleinere Maßnahmen zum Aufhübschen – etwa für das Streichen von Wänden oder Erneuern alter Steckdosen – müssen Sie nicht sonderlich tief in die Tasche greifen. Neue Böden oder neue Elektroinstallationen dagegen sind schon deutlich kostenintensiver. Die Ausgaben für eine Wohnungsrenovierung können demnach variabel ausfallen, je nachdem, ob und welche Arbeiten Sie als Wohnungseigentümer an dem Objekt durchführen lassen. Wichtig ist: das Verhältnis sollte stimmen. Achten Sie darauf, in Summe nicht mehr Geld in Ihre Verschönerungsarbeiten zu investieren, als Sie am Ende als Aufpreis aus dem Verkauf herausholen können.

Gut zu wissen...

Benötigen Sie Hilfe beim Wohnungsverkauf? Wenn Sie Ihre Eigentumswohnung privat verkaufen, aber unnötige Kosten sparen möchten, machen wir Ihnen gern ein unverbindliches Angebot – und das binnen 24 Stunden. Als Experten mit jahrelanger Erfahrung wissen wir, wie aufwendig der Privatverkauf einer Immobilie ist, und nehmen Ihnen gern alle Schritte ab. Wir kaufen deutschlandweit, unsere Bonität ist selbstverständlich gesichert. Kommen Sie auf uns zu, wir beraten Sie gern!

Disclaimer

Unser Ratgeber stellt ausschließlich unverbindliche Informationen ohne jede Gewähr und Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit bereit. Bei den Informationen, Empfehlungen und Erläuterungen handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung im eigentlichen Sinne. Eine juristische Beratung kann durch unseren Ratgeber nicht ersetzt werden.

anfahrt

deinimmokäufer
Chateauneufstraße 16
53347 Alfter

Telefon
0228 24 95 62 99
E-Mail
info@deinimmokaeufer.de
Öffnungszeiten Büro
Mo - Fr 08:00 bis 18:00
Telefonzeiten
Mo - Fr 08:00 bis 18:00